Das multimediale Lehrsystem Integral II umfasst arbeitswissenschaftliche Lerninhalte für ingenieur-, betriebs- und sozialwissenschaftliche Studiengänge zu folgenden Themen:
Arbeit und Gesundheit
Das Lernmodul berücksichtigt sowohl den Arbeits- und Gesundheitsschutz mit seinen eher verhältnisorientierten Ansätzen als auch die betriebliche Gesundheitsförderung, deren Fokus auf den individuellen und sozialen Ressourcen der Gesundheit liegt. Es wird gezeigt, wie sich beide Ansätze im Rahmen eines geeigneten Managementsystems, in dem Gesundheit ein gleichberechtigter und integraler Bestandteil ist, miteinander verknüpfen lassen. Um die praktische Anwendbarkeit des Erlernten zu fördern, werden die Inhalte anhand einer realitätsnahen Fallstudie erarbeitet.
In ErgoScenes können Sie die Beurteilung von Arbeitssystemen trainieren, anhand von Szenarien, die als dreidimensionale virtuelle Umgebungen dargestellt sind. Dabei gilt es, die ergonomischen Gestaltungsmängel herauszufinden, die wir in den Szenarien versteckt haben.
Die Lehreinheit "Arbeitsstrukturierung" ist das Ergebnis einer sorgfältigen Analyse zahlreicher Planungsprozesse. Besonders für die Einführung neuer Formen der Arbeitsorganisation (Arbeitsstrukturierung) benötigen Planer, Betriebsingenieure und Meister exakte wissenschaftliche Theorien über Mitarbeitermotivation, Höherqualifizierung u. a., sondern "Handlungs-anleitungen", mit deren Hilfe komplexe Planungsvorhaben in Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen und dem Betriebsrat so effektiv wie möglich durchgeführt werden können. Effektiv bedeutet hierbei, dass sowohl technische, organisatorische, wirtschaftliche als auch mitarbeiterbezogene Faktoren in die Planung einbezogen und optimiert werden. Beim Anwenden der Planungsleitlinien ist zu beachten, dass Planungsumfang, Wissensstand und andere Einflussgrößen jeweils angepasste Vorgehensweisen bei der Planung erfordern. Die formalisierten Arbeitsblätter, welche in der Lerneinheit behandelt werden Gestaltungshinweise, Merkmallisten usw. sind deshalb nicht als Vorschriften, sondern vielmehr als "roter Faden" anzusehen, der in erster Linie für komplexe Planungsvorhaben von Vorteil sein kann. Die Planungsleitlinien bedürfen einer ständigen Verbesserung und Ergänzung. Anregungen der Leser und Anwender werden deshalb gerne entgegengenommen.
Das in diesem Lernmodul vorgestellte Konzept "Design for All" zielt darauf ab, die Gebrauchstauglichkeit und die Akzeptanz von Produkten zu erhöhen, indem bereits während des Entwicklungsprozesses möglichst vielfältige Nutzeranforderungen berücksichtigt werden. Das Konzept wird an einer (barrierefrei gestalteten) Software zur Gefährdungsgrobanalyse beispielhaft umgesetzt. Innerhalb des Moduls kann diese Software zur Gefährdungsgrobanalyse des eigenen EDV-Arbeits- bzw. Lernplatzes genutzt werden.
Lärm richtig messen, bewerten und beurteilen ist immer eine unbedingte Voraussetzung für die Verhütung seiner verschiedenen Wirkungen auf das Gehör und den gesamten Organismus. Primäre, sekundäre und tertiäre Schallschutzmaßnahmen sind anzuwenden, um die "Physiologischen Kosten", d.h. das was das Gehör in Form von Vertäubungen oder sogar irreversiblen Hörschäden für die jeweilige Schallbelastung zu bezahlen hat, zu minimieren, wobei nicht allein der Beurteilungspegel in dB(A), ein auf den 8-Stunden-Tag bezogener energie-äquivalenter Mittelwert der Lärmbelastung ausschlaggebend ist.
Im Teilmodul „Einführung von Gruppenarbeit“ geht es um die Planung, Umsetzung und Etablierung von Gruppenarbeit als ganzheitlichen Reorganisationsprozess. Der Anwender wird dazu angehalten, diese arbeitsorganisatorische Reorganisationsmaßnahme anhand von praxisorientierten Szenarien im Rahmen der übergeordneten Fallstudie in vielfältigen betrieblichen Gestaltungsfeldern selbst durchzuführen bzw. die notwendigen Voraussetzungen für deren Gelingen zu schaffen.
Sie erhalten einen Überblick zur betrieblichen Gefährdungsbeurteilung. Sie können lernen, wie eine Gefährdungsbeurteilung in die betrieblichen Abläufe eingegliedert wird, und lernen die wichtigsten Gefährdungsfaktoren der Praxis kennen.
Ziel des Moduls ist die Vermittlung von Grundkenntnissen für die nutzerfreundliche formale Gestaltung von World Wide Web Angeboten. Grundkenntnisse in der Erstellung von Websites und in grafischer Gestaltung werden voraus gesetzt
Lernen Sie die systemergonomischen Grundlagen für die benutzerorientierte Kommunikation zwischen Mensch und Maschine. Am Beispiel der Fahrzeuglenkung wird die systemergonomische Vorgehensweise erklärt.
Betriebliches Gesundheitsmanagement ist eine beteiligungsorientierte Strategie zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit aller Mitglieder einer Organisation. Unter dieser Zielsetzung geht es um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Organisationsstrukturen, Arbeitsabläufen und Umgebungsbedingungen sowie um das Gesundheitsverhalten der Beschäftigten. Im Modul werden das Konzept des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie die Vorgehensweise und Instrumente zu seiner Umsetzung unter den Bedingungen der Öffentlichen Verwaltung erläutert.
Die hier vorgestellten theoretischen Modelle sind eine wichtige Grundlage für die ergonomische Gestaltung von Cockpits, Leitwarten, Automobilinnenräumen, usw. Eine wichtige Frage dabei ist, wie man solche Arbeitsplätze an die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Menschen anpassen soll. Die hierfür notwendige Gestaltungskompetenz setzt voraus, dass der Designer Prinzipien des menschlichen Wahrnehmens und Denkens kennt.
Im Laufe der Zeit sind aus vielen arbeitswissenschaftlichen Richtungen eine Vielzahl von Methdoen zusammengetragen worden. Diese Lerneinheit soll einen kleinen Überblick über die Methoden geben und die Frage erleichtern, welche Methode bei welcher Untersuchung eingesetzt werden soll und kann.
Zur Duchführung des IAD-BkASkreenings wird ein Download-Formularsatz mit Einstufungsbeispielen zur Verfügung gestellt und der Nutzer hat die Möglichkeit eigenständig ein Übungsbeispiel einzustufen. Einleitend werden Hintergründe und Entwicklung der Methodik zur Bewertung körperlicher Arbeit dargestellt.
Ziel des Modul ist es, theoretische und methodische Grundlagen des Projektmanagements in einer praxisrelevanten Form zu vermitteln, und entsprechende Techniken und Instrumente einzuüben. Das Vorgehen lässt sich grob in zwei Schritte unterteilen: Als erstes geht es um die Aneignung der grundlegenden Inhalte anhand von Lehrtexten und kleineren Übungsaufgaben. In einem zweiten Schritt werden die gelernten Inhalte im Rahmen einer Fallstudie angewandt.
Das Lernmodul psychologische ARbeitsAnalyse (LARA) vermittelt Grundlagen und methodische Standards psychologischer Arbeitsanalyse am Beispiel des RHIA/VERA-Verfahrens zur Analyse psychischer Anforderungen und Belastungen in der Produktion. Die Anwendung dieses Verfahrens wird an zahlreichen Fallbeispielen geübt. Die damit erworbenen speziellen Kenntnisse eines Verfahrens sowie die vermittelten Kompetenzen in der Anwendung schaffen eine Grundlage, sich in der Folge weitere Verfahren relativ zügig und zielgerichtet anzueigenen.
Es werden zwei Verfahren zur Ermittlung von Soll-Zeiten für Arbeitsabläufe vorgestellt. An einem Beispiel kann mit diesen beiden Verfahren selbst eine Soll-Zeit-Ermittlung durchgeführt und beurteilt werden.
Integral II
Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines multimedialen Lehrsystems zur Vermittlung von arbeitswissenschaftlichen Lehrinhalten
mehr Infos zum Projekt
Integral I
Methodische Integration multimedialer und interaktiver Lernwerkzeuge zur Optimierung der Gestaltungskompetenz in der arbeitswissenschaftlichen Lehre
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